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TOURREPORT „Take no prisoners“ 2004!

 Part 2 ... oder der Westen mal anders

Mittwoch, 10.11.

In Montpellier angekommen, mußten mal wieder ein Paar Hürden genommen werden, die sich Parkplatzproblematiken nannten, denn der Truck mußte rückwärts in eine Einbahnstrasse fahren was schon mit einem normalen Auto nicht leicht gewesen wäre. Dann noch eben ein Paar Autos wegtragen um Parkplätze zu schaffen und unser Bus konnte direkt in einer Baustelle parken.

Der Club Rockstore sah richtig gut aus. Schöne große Bühne und vor allem Frankreich. Ein Land, indem Chinchilla schon immer gute Karten hatte. Wieder einmal wurden Delikatessen amerikanischer Herkunft diverser französischer Küche bevorzugt, sodaß ein Paar Chicken Deluxe seinen Besitzer wechselten.

Keine Ahnung wann, aber als wir auf die Bühne gehen, merken wir schon, daß dies ein besonderes Konzert wird. Im Publikum waren neben vielen hartgesottenen Chinchilla Fans sogar Banner mit Grüßen zu unserem vorherigen Konzert mit Axxis in Bad Liebenzell zu sehen. Die Menge geht ab wie Schnitzel! Danke Montpellier!

Nach der Show fragt mich Biff „und wie war's?“ Worauf ich antworte „sogar besser als Barcelona“. Er schüttelte den Kopf und meinte „geht gar nicht, die waren bisher die besten!“.

Tja, als dann Saxon auf die Bühne gehen und merken was hier für besessene Fans warten bis die Explosion losgeht, war die Hölle los. Ich bin dann nach ca. 60 min Spielzeit an den Bühnenrand gegangen, als mir Herr Bifford sein Handtuch auf den Kopfhaut und meint „you’re right. Even better than Barcelona. They are nutts!“. Sag ich doch, Biff!

Wir haben dann beim Merch noch ein Paar alte Freunde getroffen, was das Trinken erleichterte. Nachdem aber der Backstagevorrat an Bier vernichtet war, kam ich auf die Idee eine Runde 0.3 Liter Bier zu kaufen. 4 x 0,3 Liter = 20 Euro. Nicht schlecht! Dieser Preis war genauso hoch wie Athen aber dennoch nicht mit den noch folgenden Preisen in Paris zu vergleichen (1 Bier = 7 Euro!).

Nun kam ein Anruf von meinem Bruder aus Deutschland, der mich total aufgelöst fragte, ob wir wissen, daß am nächsten Tag LKW und Bus Verbot auf Frankreichs Autobahnen sei. Tja, das wußten wir natürlich nicht! Also hieß es, entweder in Montpellier bleiben und das Folgekonzert in Florenz absagen, oder durchfahren und Beten! Letzteres hat dann glücklicherweise geklappt!


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