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TOURREPORT „Take no prisoners“ 2004!

 Part 2 ... oder der Westen mal anders

Samstag, 13.11.

Schweiz. Tja, was fällt einem da ein? Richtig, die sind ja etwas Besonderes. Das merkt man vor allem an der Grenze. Gesagt getan, fahren wir durch, da wir „nichts“ zu verzollen hatten, jedoch hatte der Saxon Nightliner nicht so viel Glück also hieß es: „zerlegt den Bus!“ Das war das letzte, was wir im Rückspiegel sehen konnten. Als wir als erstes in Pratteln ankommen, gehört die Halle ganz und gar uns alleine. Was für ein Luxus. Anfangs freuen wir uns noch über Dusche, Toiletten und Catering, als sich bald aber etwas Unruhe auftut. Wo bleiben Saxon? Nun kommt auch noch der Funkspruch im Radio, daß es im Gotthart Tunnel gekracht haben soll. Das würde genau passen. Jetzt war die Frage, ob das vor, hinter oder glatt direkt der Saxon Bus war. Ein Anruf beim Fahrer sollte das Geheimnis klären. „Der Teilnehmer ist nicht erreichbar“. Jetzt war die Krise förmlich zu spüren. Thomas und Biff waren gerade auf dem Weg nach Pratteln mit dem Zug, als ich sie aufkläre, denn vielleicht brachte es ja was, wenn sich alle Sorgen machten

Doch dann die Meldung „wir sind auf dem Weg, es war direkt hinter uns, als es geknallt hat“. Etwas verspätet kommt also alles ins Rollen und wir hatten schon Panik, da wir ja nach dem Konzert in das benachbarte Lenzburg fahren mußten, wo wir beim Metal Inferno II als Headliner spielten.

Als wir die Bühne betreten trauen wir unseren Augen nicht: Z7, voll! Wieder einmal spielen wir länger, was sogar für 2 weitere Songs reichte. Das ganze wurde zudem noch mit 6 Kameras live mitgeschnitten, sodaß wir auf die Aufnahmen gespannt sind. Nochmals tausend Dank an das Kamerateam! Da Klaus aus familiären Gründen vorzeitig die Tour beenden mußte, Chris aber wegen Lenzburg eh schon im Pratteln war, haben die beiden einen Deal gemacht, sodaß beide nacheinander auf der Bühne waren. Dazu noch Chris am Micro. Ähem, gut das er normalerweise „nur“ Schlagzeug spielt! Das Publikum hat es durch einen riesigen Applaus dennoch gedankt. Z7 rules

Nun ging es gleich von der Bühne direkt in den Bus und ab nach Lenzburg, wo nach unserer Zeitrechnung gerade Lunatica die Bühne betreten müßte. Die Fahrt in das 60 km entfernte Lenzburg verläuft einwandfrei. Dort angekommen, werden wir von einer riesigen Halle überrascht, in der sich min. 700 zahlende Gäste befanden. Ich muß gestehen, daß wir etwas überheblich gedacht hatten, daß das Z7 nicht getoppt werden konnte und wir zudem nie im Leben so viele Menschen erwarteten. Kaum aufgebaut ging es dann auch schon los und ich muß sagen: HAMMER! Die gingen bei weitem besser ab, als die Fans vorher. Und es hörte nach 50 Minuten auch nicht auf. Ich glaube wir haben ca. 1,5-2 Stunden gespielt, bis die Finger wund waren. Einfach supergenial und hoffentlich bald wieder!!

Lenzburg rules more!!

Danach war erst einmal Pause angesagt und nach kurzer Verschnaufpause sind wir direkt in ein Hotel gebracht worden. Dort habe ich mich mal wieder abgeseilt (hat natürlich nichts mit der langersehnten Anwesenheit meiner Freundin zu tun während die anderen diverse Bacardi Flaschen ionisiert haben. Es war ein richtiger Kampf, diese Meute nach ein Paar Stunden wieder aufzuwecken, denn wir mußten um 7 losfahren, um pünktlich nach Paris zu kommen.

 


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